Zwischen Nähe und Grenze: Jugendsexualität und sexualisierte Peergewalt pädagogisch begleiten
Veranstaltungsnummer:
ABZD
Veranstaltungsart:
Seminar
Dauer:
7 Stunde(n)
Niveau:
Basiswissen
Inhalt
Sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen ist kein Randphänomen – das zeigen aktuelle Forschungsergebnisse mit großer Deutlichkeit. Die Speak!–Studie der Universität
Gießen und der Hochschule Hannover (2017) belegt, dass ein großer Teil junger
Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren bereits Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt
gemacht hat, häufig auch durch Gleichaltrige. Eine differenzierte Auseinandersetzung
mit dem Thema ist in pädagogischen Kontexten unerlässlich geworden. Fachkräfte stehen dabei vor der Herausforderung, zwischen sexueller Selbstbestimmung, entwicklungsbedingtem Verhalten und grenzverletzenden, übergriffigen oder strafbaren Handlungen zu unterscheiden.
In dieser Fortbildung werden zunächst grundlegende Begriffe rund um Sexualität und die psychosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Ebenfalls werden Formen grenzverletzenden Verhaltens, sexualisierter Übergriffe sowie strafrechtlich relevante Handlungen differenziert betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Dynamik von Peergewalt und Dating Violence, also Formen sexualisierter Gewalt im sozialen Nahraum von Jugendlichen. Ziel der Fortbildung ist es, pädagogische Handlungsoptionen zu erarbeiten. Ergänzend werden praxisrelevante Materialien vorgestellt und gemeinsam reflektiert, wie eine professionelle Haltung entwickelt und im Alltag umgesetzt werden kann.
Eine professionelle Haltung, verbunden mit fachlicher Klarheit und reflektierter Selbstwahrnehmung, ist entscheidend, um Jugendlichen Orientierung und Schutz bieten zu können. Die Fortbildung bietet Raum, diese Haltung zu entwickeln, Wissen zu vertiefen und konkrete Handlungsoptionen für den pädagogischen Alltag zu erarbeiten.
Gießen und der Hochschule Hannover (2017) belegt, dass ein großer Teil junger
Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren bereits Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt
gemacht hat, häufig auch durch Gleichaltrige. Eine differenzierte Auseinandersetzung
mit dem Thema ist in pädagogischen Kontexten unerlässlich geworden. Fachkräfte stehen dabei vor der Herausforderung, zwischen sexueller Selbstbestimmung, entwicklungsbedingtem Verhalten und grenzverletzenden, übergriffigen oder strafbaren Handlungen zu unterscheiden.
In dieser Fortbildung werden zunächst grundlegende Begriffe rund um Sexualität und die psychosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Ebenfalls werden Formen grenzverletzenden Verhaltens, sexualisierter Übergriffe sowie strafrechtlich relevante Handlungen differenziert betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Dynamik von Peergewalt und Dating Violence, also Formen sexualisierter Gewalt im sozialen Nahraum von Jugendlichen. Ziel der Fortbildung ist es, pädagogische Handlungsoptionen zu erarbeiten. Ergänzend werden praxisrelevante Materialien vorgestellt und gemeinsam reflektiert, wie eine professionelle Haltung entwickelt und im Alltag umgesetzt werden kann.
Eine professionelle Haltung, verbunden mit fachlicher Klarheit und reflektierter Selbstwahrnehmung, ist entscheidend, um Jugendlichen Orientierung und Schutz bieten zu können. Die Fortbildung bietet Raum, diese Haltung zu entwickeln, Wissen zu vertiefen und konkrete Handlungsoptionen für den pädagogischen Alltag zu erarbeiten.
Arbeitsfelder
Schule, Kindertageseinrichtung, Ambulante Kinder- und Jugendhilfe, Offene Kinder- und Jugendarbeit
Sonstiges
190€ pro TN
Veranstaltungsort:
Wendepunkt e.V.
25335
Elmshorn
Gärtnerstraße 10-14
Barrierefreier Zugang: Nein
Veranstaltung auf Anfrage: Ja
Referent*innen:
Frau
Runa
Lück
Teilnehmeranzahl: 3
- 150